Grundierung 2-Komponentig

Die zwei-Komponentigen Nautix Grundierungen / Primer bieten exzellente Korrosionsschutzeigenschaften, dienen als Haftgrund für die Verwendung von Antifouling und Lacken, sowie als mehrschichtiger Auftrag als perfekter Osmoseschutz. Sie zeichnen sich durch schnelle Aushärtung und höchste Schutzwirkung aus.

Grundierung 2K Epoxidprimer Nautix PENautix PE

Nautix PE ist eine hochaufbauende Hochleistungs-Epoxid-Grundierung mit hoher Dichte und hoher Schutzwirkung gegenüber Schlägen und Abrasion (Abrieb). Nautix PE ist perfekt für „GFK“ (=Verbundbauteile/Yachten aus Poly- und Vinylestersowie aus Epoxidharzen), Stahl und Aluminium oberhalb und unterhalb der Wasserlinie geeignet und verbessert die Anhaftung von Beschichtungen (Lacke und insbesondere Antifoulings).
Mit einem Auftrag von 3 bis 5 Schichten kann eine wasserdichte Barriere als Schutzschicht zur Osmose-Verhinderung von GFK-Oberflächen aufgebaut werden; Aluminium erst mit ACRALU als Primer vorbehandeln.

Grundierung 2K Epoxidprimer (hochaufbauend) Nautix HPENautix HPE

Nautix HPE ist eine hoch aufbauende und schnell trocknende Epoxid-Grundierung mit hervorragender Wirkung hinsichtlich Anhaftung und Schutz bei „GFK“- (auf Polyester-, Vinylester-, oder Epoxidharzen basierenden Laminaten) Holz- und Metall- (Alu, Stahl)-Untergründen über und unter der Wasserlinie. Als Haftvermittler verbessert HPE auch die Anhaftung von anderen Beschichtungen wie Lacken und Antifoulings.
Da sehr einfach verarbeitbar, wird zu Nautix HPE als Grundierung eine Verarbeitung per Rolle empfohlen; so kann mit nur einem Auftrag eine Schicht von bis zu 200mμ aufgebracht werden. HPE kann als Versiegelung von Spachtelflächen und Epoxyfüllern vor der endgültigen Lackbeschichtung eingesetzt werden. Mit einem Auftrag von 3 bis 5 Schichten wird eine wasserdichte Barriere zum Schutz von Aluminium und als Osmose-Schutz von GFK-Oberflächen aufgebaut.

Grundierung 2K Ätzprimer für Aluminium, Zink, Bronze und Blei Nautix AcraluNautix Acralu

Nautix Acralu ist eine 2-Komponenten Vorgrundierung für Aluminium, galvanisierten Stahl, verzinkte Oberflächen, Bronze und Blei. Dieses Produkt baut einen exzellenten Untergrund für die darauffolgenden Grundierungsschichten. Acralu muss auf sauberer, entfetteter und gereinigter Oberfläche aufgetragen werden. Eine chemischer Vorgang schweißt Acralu auf den Untergrund, und erhöht damit die Anhaftung der nachfolgenden Beschichtungen (Lacke und Antifoulings). Dieses Produkt ist sehr einfach zu verarbeiten.

Bootslack 2K Vorstreichfarbe Nautix U2Nautix U2

Nautix Bootslack 2K Vorstreichfarbe Nautix U2U2 ist ein hochdeckende 2-komponentige universelle und einfach verarbeitbare weiße Epoxid-Vorstreichfarbe. Sie wird als Grundierung insbesondere für den 2-Komponenten Farblack L2 eingesetzt kann aber auch als (nicht UV-stabiler…) Schutzanstrich verwendet werden. Die hohe Deckkraft U2 des weißen Farbtons bietet den perfekten uni-farbenen Untergrund, den der nachfolgende L2 -Farblack als Basis unterstützt, um seine perfekte Qualität zu entfalten. Um eine hochglänzende Oberfläche zu erhalten kann U2 auch poliert werden. Mit einem Auftrag von 3 bis 5 Schichten kann eine wasserdichte Barriere als Schutzschicht zur Osmose-Verhinderung von GFK-Oberflächen aufgebaut werden; Aluminium erst mit ACRALU als Primer vorbehandeln.

2 Kommentare

  1. Peter-Klaus Panzer 1. Juni 2016
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    bei meiner 1. Mail hatte ich Fragen zur Verarbeitung von Acralu auf meiner Alu Segelyacht. Jetzt würde ich gerne Ihre Empfehlung zum weiteren Vorgehen wissen, welcher 2 k Primer ist am besten geeignet PE oder HPE und ist dann trotzdem noch ein Anstrich mit der Vorstreichfarbe U2 nötig bzw empfehlenswert.
    Mein neues Flexitek wird mit P-Bond Kleber auf das dann beschichtete Deck geklebt, Ist die Haftung unterschiedlich beim Kleben auf den Primer oder auf dem Endanstrich mit den 2k Lack? Und ab wann nach der Beschichtung kann das Flexitek aufgeklebt werden.
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen
    Mit freundlichen Grüssen

    Peter-Klaus Panzer

    1. Experten-Team 2. Juni 2016
      Antworten

      Sehr geehrter Herr Panzer,

      auf das Acralu sollten Sie in Hinsicht auf den folgenden Klebstoff für das „Flexitek“ möglichst WENIG Material aufgebracht haben – je mehr Material sich zwischen dem Alu des Schiffes und dem Klebstoff befindet, um so eher eine potentielle Ablösung bspw. bei großen Temperatur-Spannungen. (Vor dem Auftrag des Klebstoffes das HPE gut anrauen und entstauben! Korn P120 sollte dazu passen – vorbehaltlich der Angeben des Klebstoffherstellers.)

      Insofern würden maximal 2 Lagen vom Nautix HPE reichen – sofern das Flexitek eine entsprechende Wasser- bzw. Feuchtigkeits-abschirmende Leistung erbringt. Sollte das nicht gegeben sein, so sollte man weitere 2 Lagen vom HPE als Korrosionsschutz auftragen.

      Achten Sie beim Auftrag der Grundierung sorgfältig auf das im Datenblatt angegebene „Zeitfenster“, in dem der Auftrag vom HPE auf das Acralu erfolgen sollte!

      Lacke halten meist schlechter als die auf Epoxy basierenden Grundierungen.

      Da das P-Bond ebenfalls ein auf Epoxy basierendes Material ist, sollten Sie dieses direkt nach Schleifbarkeit des HPE´s aufbringen können.

      Achten Sie in der Zwischenzeit und bei den einzelnen Arbeitsgängen darauf, dass sich im Rahmen von Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswechsel keine Kondensfeuchtigkeit auf der Fläche niederschlägt! Dies vermeiden Sie, wenn die Alufläche bei Außenbedingungen auf +3°C über Umgebungstemperatur (bspw. mittels Innenbeheizung des Bootes) gehalten wird.

      Viel Erfolg!

      Aus dem Köln-Bonner Rheinland mit freundlichen Grüßen
      M. Thon

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